Internistische Gemeinschaftspraxis Dr. Klostermann / Dr. Jebens Gastroenterologisch- 
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Gemeinschaftspraxis Dr. Klostermann / Dr. Jebens in Jülich
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Darmkrebsmonat März 2008 - Jülich gegen den Darmkrebs




Tag der offenen Tür am 01.03.2008 10.00h bis 14.00h

Unter dem Motto "Jülich gegen den Darmkrebs" luden wir auch im letzten Jahr zu einem Tag der offenen Tür in unsere Praxis ein.

Am Sa., den 01.03.2008, zwischen 10 und 14 Uhr konnten Sie stressfrei und nicht in der Rolle des Patienten unsere endoskopische Abteilung besichtigen. Unser Team erklärte die Funktionsweise der Video-Endoskope und informierte über technische und hygienische Details. Insbesondere aber über die Darmkrebsvorsorge. Per Video konnten Sie sich die Durchführung einer Darmspiegelung ansehen.

Ferner wurde - wie im letzten Jahr - eine Abführbar eingerichtet, wo Sie verschiedene Vorbereitungsmittel zur Darmspiegelung in Minimalmengen degustieren konnten. Wir erstellten auch wieder eine Hitliste der „beliebtesten“ Abführmittel.

Wie immer informierten wir über Verhaltensmaßregeln bei der Volkskrankheit Obstipation/Verstopfung.







Unsere „Abführbar“ fand im Darmkrebsmonat 2007 großen Anklang.



Information zum Thema Darmkrebsvorsorge

Jährlich sterben 30.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs. Das ist, als ob im Laufe eines Jahres jede Woche zwei vollbesetzte Jumbojets abstürzen würden. Das sind 4mal so viel, wie jährlich in Deutschland Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen.

Rund 66.000 Menschen erkranken in Deutschland neu an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs die Krebsart mit der höchsten Zahl an Neuerkrankungen pro Jahr. Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebsart und die zweithäufigste Krebstodesursache. Durch Vorsorge und Früherkennung ließen sich 9 von 10 Darmkrebserkrankungen verhindern bzw. heilen, denn Darmkrebs entsteht meist aus zunächst gutartigen Vorstufen, also Wucherungen der Darmschleimhaut oder Polypen. Diese sind insbesondere bei Menschen über 50 weit verbreitet. Sie lassen sich mit einer Darmspiegelung leicht erkennen und meist auch beseitigen. In Kenntnis dieser Tatsache haben die gesetzlichen Krankenkassen die Vorsorgedarmspiegelung an dem Alter von 55 Jahren in das Krebsvorsorgeprogramm aufgenommen.

D.h.: Jeder Versicherte hat ab dem Alter von 55 Jahren Anspruch auf eine Darmspiegelung.


Dennoch wird diese Früherkennungs- untersuchung nur wenig in Anspruch genommen: 34% der Frauen und 17% der Männer lassen sich untersuchen.
Darmkrebs ist ein Tabu-Thema, über hinweisende Beschwerden wird selten gesprochen, die Darmspiegelung und damit die Diagnose unnötig verzögert.

Da Darmkrebs im Frühstadium zu nahezu 100% heilbar ist, kann unterlassene Vorsorge tödlich ein.

Um die Möglichkeiten der Früherkennung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und eine Tabuisierung des Themas abzubauen, wurde vor einigen Jahren der Monat März zum Darmkrebsmonat in Deutschland ausgerufen.

Verschiedene Organisationen bzw. Stiftungen haben es sich zum Ziel gesetzt, Aufklärungsarbeit zum Thema Darmkrebs zu leisten, Hemmschwellen für die Darmspiegelung abzubauen uns so die Zahl der Darmkrebstoten bis zum Jahre 2010 um die Hälfte zu reduzieren. Hier sind die Burda-Stiftung, das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. und die Stiftung Lebensblicke, deren Regionalbeauftragter für die Region Jülich Dr. Claus Jebens ist, zu nennen.


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