Beschwerden durch Hämorrhoiden sind weit verbreitet.
Fast jeder Dritte leidet daran. Vielen ist das Thema
jedoch peinlich, weshalb oft lange gezögert wird,
bis der Arzt um Rat gefragt wird.
Was sind Hämorrhoiden?
Die Muskulatur des Analkanals ist nicht in der Lage,
den After absolut dicht abzuschließen. Das ist
nur mit Hilfe von Blutgefäßen möglich,
die den After von Innen wie weiche Polster auskleiden
und so dicht wie Kissen aneinander pressen. So ist es
möglich, dass selbst Winde und Durchfall den After
nicht ungewollt passieren können. Wenn sich diese
Gefäße im Analkanal vergrößern
und nach außen gedrückt werden, können
Beschwerden auftreten. Man spricht dann von Hämorrhoiden
oder Hämorrhoidleiden.
Welche Beschwerden treten auf?
- Blut am Stuhl, Toilettenpapier, in Wäsche
- Jucken, Nassen, Schmieren am After
- Fremdkörpergefühl
- Gefühl einer unvollständigen Entleerung
- Vorfallende Knoten beim Stuhlgang
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Was sind die Ursachen für
Hämorrhoiden?
Die Hauptursache ist die chronische Verstopfung, wie
sie oft durch unsere Essgewohnheiten mit ballaststoffarmer
Ernährung verursacht wird. Mangelnde Flüssigkeitszufuhr,
sitzende Tätigkeit, Übergewicht und zu wenig
Bewegung kommen hinzu.
Was können Sie tun?
- auf eine sorgfältige Darmhygiene achten
- mit ballaststoffreicher Ernährung für
weichen, geformten Stuhl sorgen
- keine Abführmittel verwenden
- beim Stuhlgang nicht pressen
- bewegen Sie sich ausreichend, nehmen
Sie gegebenenfalls ab
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Beschwerden.
Falsches Schamgefühl verzögert den Beginn
einer Behandlung. Hämorrhoiden sind keine bedrohliche
Erkrankung.
Aber: Je früher die Therapie begonnen wird, desto
einfacher sind Hämorrhoiden zu behandeln.
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